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Prof. Dr. Ute Ringhandt

Portrait Ute Ringhandt
  • Dozentin für Musiktheorie und Musikwissenschaft an der WMA seit 1991
  • promoviert im Juli 2000 zum Dr. phil. in Musikwissenschaft
  • Dissertation über die Darstellung des Weinens in der Musik (Sunt lacrimae rerum. Berliner Musik
  • Studien, Bd. 24. Sinzig 2001)
  • 1986–1991: Lehraufträge und Gastdozenturen für Musiktheorie und Hörerziehung an der Hochschule der Künste Berlin
  • Schwerpunkte der künstlerisch-wissenschaftlichen Arbeit:
  • Vokalmusik des 18. und 19. Jahrhunderts, methodische Überlegungen zur musikalischen Analyse, Gehörbildung - lernen und lehren
  • 2016: „Epochen, Werke, Komponisten…“ Digitale musikwissenschaftliche Publikation im Intranet der WMA
  • 2018: „Crashkurs Gehörbildung. Melodik – Harmonik – Rhythmus – Kadenzen – Sequenzen. Mit DVD“ Schott-Verlag Mainz
  • 2019: „Wechselseitiger Dialog. Gehörbildung im Instrumental- und Gesangsunterricht“. In: üben & musizieren 2/19
  • 2022: „Musiktheorie praxisnah. Ein Handbuch für Schule und Studium“. Schott Music Mainz 2022
  • ,Ein sonnenklarer Zug von Talent‘. Werke von Komponistinnen im Licht musikalischer Analyse“. In Vorbereitung.

 

In Berlin geboren und dort aufgewachsen, absolvierte Ute Ringhandt von 1982-1986 ein Musikstudium am Fachbereich Musikwissenschaft/Musikerziehung der Hochschule der Künste Berlin und ein Studium der Germanistik an der Technischen Universität Berlin.

Von 1986-1991 erteilte sie in Lehraufträgen und Gastdozenturen Musiktheorie und Hörerziehung an der Hochschule der Künste Berlin.
An der Technischen Universität Berlin und der Johannes Gutenberg- Universität Mainz ergänzte sie von 1989-1992 ihre Ausbildung durch ein Aufbaustudium in Musikwissenschaft.

Seit 1991 ist sie Dozentin für Musiktheorie und Musikwissenschaft an der Wiesbadener Musikakademie. Mit einer Dissertation über die Darstellung des Weinens in der Musik (Sunt lacrimae rerum. Berliner Musik Studien, Bd. 24. Sinzig 2001) wurde sie im Juli 2000 zum Dr. phil. in Musikwissenschaft promoviert.

Schwerpunkte ihrer künstlerisch-wissenschaftlichen Arbeit liegen in der Vokalmusik des 18. und 19. Jahrhunderts und methodischen Überlegungen zur musikalischen Analyse.

Zu ihren Publikationen zählen u.a. Der "Ton der schönen Natur". Hugo Wolfs Eichendorff-Vertonung "Nachtzauber" (in: Musik-Konzepte, Bd. 75. München 1992), Die Litaneien C. Ph. E. Bachs als "musikalische Lehrgedichte" (in: C. Ph. E. Bach zum 200. Todestag. Mainz 1993), Diluculum. Eduard Mörikes Gedicht "Das verlassene Mägdlein" in der Vertonung von Hugo Wolf (in: Festgabe für Heinrich Poos, hg. von Adelheid Krause-Pichler. Berlin 1994), Generalbaß. Arbeitshefte für den musiktheoretischen Unterricht, Band I (Berlin 1994). Sie ist Mitherausgeberin von Heinrich Poos, Ausgewählte Schriften (Frankfurter Beiträge zur Musikwissenschaft, Bd. 36. Tutzing 2012). 2016 publizierte sie im Intranet der WMA "Epochen, Werke, Komponisten..." 2018 erscheint im Schott-Verlag Mainz ihr Buch "Crashkurs Gehörbildung. Melodik - Harmonik - Rhythmus - Kadenzen - Sequenzen. Mit DVD". Wechselseitiger Dialog. Gehörbildung im Instrumental- und Gesangsunterricht. In: üben & musizieren 2/19. Musiktheorie praxisnah. Ein Handbuch für Schule und Studium. Mainz Schott Music Mainz 2022. "Ein sonnenklarer Zug von Talent." Werke von Komponistinnen im Licht musikalischer Analyse. In Vorbereitung.

Für das WMA-Magazin verfasste sie zahlreiche Beiträge, u.a. über Max Reger, Richard Wagner, Joachim Raff, Franz Schubert, Robert Schumann, Ludwig van Beethoven. Regelmäßig moderiert sie Konzerte der WMA und legt Werkeinführungen vor, so beispielsweise zu "Barocke Welten", "Mignons Stimmen", "Als die Modernen modern waren".