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Gesang

Foto Silvia Hauer

Silvia Hauer

  • Die deutsche Mezzosopranistin Silvia Hauer gewann 2010 den Bundeswettbewerb Gesang Berlin. Im Anschluss an Gastengagements an der Komischen Oper Berlin war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München.
  • Silvia Hauer ist regelmäßig in Konzerten und Liederabenden zu hören, wie u.a. beim Rheingau Musik Festival, beim Lucerne Festival, Menuhin Festival und im Konzerthaus Berlin. Ihr Konzertrepertoire reicht von den Bach’schen Passionen bis zur zeitgenössischen Musik. Ihr Liederabend "Weimar am Pazifik" mit Gerold Huber wurde von mehreren Fernsehsendern ausgestrahlt.
  • Als studierte Gesangspädagogin widmet sich Silvia Hauer mit Leidenschaft jungen Gesangstalenten. Eine stabile Technik aufzubauen und die individuellen Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken, sind ihr großes Anliegen, unabhängig davon, welchen beruflichen Weg man nach dem Studium ergreifen möchte.

Die deutsche Mezzosopranistin Silvia Hauer gewann 2010 den Bundeswettbewerb Gesang Berlin. Im Anschluss an Gastengagements an der Komischen Oper Berlin war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München.

Sie war Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühling, der Mozart-Akademie, des Festival Aix-en-Provence und des „Britten Pears Young Artist Program“ beim Aldeburgh Festival. Sie gastierte unter anderem bei der Potsdamer Winteroper unter Antonello Manacorda, am Theater Bremen unter Clemens Heil und Markus Poschner, an der Komischen Oper Berlin unter Hendrik Nánási und am Nationaltheater Mannheim unter Alexander Soddy. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Silvia Hauer Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und debütierte in Partien wie Dorabella (Così fan tutte), Bradamante (Alcina), Hänsel (Hänsel und Gretel), Orlowsky (Die Fledermaus) oder Olga (Eugen Onegin). In der Spielzeit 2019/20 gab sie ihr Debüt als Octavian in Richard Strauss’ Der Rosenkavalier und als Carmen. In der aktuellen Saison singt sie in Wiesbaden unter anderem Polina (Pique Dame), Dorabella (Così fan tutte) sowie Sesto (Clemenza di Tito).

Silvia Hauer ist regelmäßig in Konzerten und Liederabenden zu hören, wie u.a. beim Rheingau Musik Festival, beim Lucerne Festival, Menuhin Festival und im Konzerthaus Berlin. Ihr Konzertrepertoire reicht von den Bach’schen Passionen bis zur zeitgenössischen Musik. Ihr Liederabend "Weimar am Pazifik" mit Gerold Huber wurde von mehreren Fernsehsendern ausgestrahlt.

Als studierte Gesangspädagogin widmet sich Silvia Hauer mit Leidenschaft jungen Gesangstalenten. Eine stabile Technik aufzubauen und die individuellen Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken, sind ihr großes Anliegen, unabhängig davon, welchen beruflichen Weg man nach dem Studium ergreifen möchte.

Foto Betsy Horne

Betsy Horne

  • Die Sopranistin Betsy Horne begann ihre Ausbildung in den USA und setzte ihr Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz als Stipendiatin fort. Erste Auftritte führten sie an die Oper Köln, an das Staatstheater Mainz und zu den Festspielen nach Potsdam und Schwetzingen. Während ihres ersten Engagements am Hessischen Staatstheater Wiesbaden wechselte sie vom Mezzo- ins Sopranfach und wurde 2009 Preisträgerin des Dorothea-Glatt-Förderpreises beim Wettbewerb für Wagner-Stimmen in Karlsruhe.
  • Auch im Konzertfach ist Betsy Horne eine begehrte Sängerin. Zuletzt war sie mit den Bamberger Symphonikern zu Gast beim Beethovenfest Bonn. Sie war Solistin im Dom zu Regensburg und beim Ostrava Festival. Beethovens Neunte, das Mozart Requiem, die Vier letzte Lieder von Strauss, und Mahlers Zweite gehören u.a. zu ihrem Konzertrepertoire. Winter 2021 erschien die erste Komplettaufnahme von Kalmans Gräfin Mariza als Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Rundfunk mit Betsy Horne in der Titelpartie.
  • Betsy Hornes Leidenschaft gilt auch dem Aufbauen und Unterrichten junger Nachwuchstalente. Besonders wichtig sind ihr eine gesunde, natürliche Stimmproduktion, Freude am Singen und eine authentische Ausdrucksweise.

Die Sopranistin Betsy Horne begann ihre Ausbildung in den USA und setzte ihr Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz als Stipendiatin fort. Erste Auftritte führten sie an die Oper Köln, an das Staatstheater Mainz und zu den Festspielen nach Potsdam und Schwetzingen. Während ihres ersten Engagements am Hessischen Staatstheater Wiesbaden wechselte sie vom Mezzo- ins Sopranfach und wurde 2009 Preisträgerin des Dorothea-Glatt-Förderpreises beim Wettbewerb für Wagner-Stimmen in Karlsruhe.

Von 2010 bis 2014 zeigte Betsy Horne als Ensemblemitglied am Landestheater Coburg in Partien wie Elsa, Kat‘a Kabanova, Sylva Varescu, Desdemona und Tatjana eine große künstlerische Bandbreite. In dieser Zeit gastierte sie in Bergen, in der Stuttgarter Philharmonie mit Hindemiths Hin und Zurück, und sie debütierte am Stadttheater Klagenfurt als die Marschallin. 2012 wurde sie mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.

Seit ihrem fulminanten US-Debüt als Kat’a Kabanova beim Spoleto-Festival ist Betsy Horne international freischaffend tätig. 2016 sang sie unter Ulf Schirmer die Marschallin an der Deutschen Oper Berlin. Für ihre Interpretation von Arabella an der Oper Leipzig im gleichen Jahr erhielt sie eine Nominierung zur „Sängerin des Jahres“ in der Zeitschrift Opernwelt. Sie debütierte an der Oper Vlaanderen als die Prinzessin Volkhova in Rimski-Korsakovs Sadko und sang an der Baseler Oper Emma in Chowanschtschina. Betsy Horne kehrte zurück nach Klagenfurt für ihr Debüt als Madame Lidoine. Frühjahr 2019 gab sie ihr Italien-Debüt als Gerhilde in Die Walküre in Bari und gastierte erneut an der Opera Vlaanderen als die Tochter in Cardillac.

In den letzten Spielzeiten erweiterte sie ihr Wagner-Repertoire an ihrem ehemaligen Stammhaus. Nach Eva und Elisabeth kehrte Betsy Horne im Anschluss an einer Baby-/Pandemiepause als Sieglinde, Freia, 3. Norn und Gutrune für einen Ring mit Klavier nach Wiesbaden zurück. Sie debütierte im Herbst 2021 mit überregionalem Erfolg am Landestheater Salzburg als Ariadne und sang Sieglinde im Loriots Ring an einem Abend an der Oper Graz unter ihrem ehemaligen GMD Roland Kluttig. In den kommenden Saisons liegt ihr Hauptaugenmerk weiterhin auf Strauss- und Wagner-Partien.

Auch im Konzertfach ist Betsy Horne eine begehrte Sängerin. Zuletzt war sie mit den Bamberger Symphonikern zu Gast beim Beethovenfest Bonn. Sie war Solistin im Dom zu Regensburg und beim Ostrava Festival. Beethovens Neunte, das Mozart Requiem, die Vier letzte Lieder von Strauss, und Mahlers Zweite gehören u.a. zu ihrem Konzertrepertoire. Winter 2021 erschien die erste Komplettaufnahme von Kalmans Gräfin Mariza als Live-Mitschnitt mit dem Bayerischen Rundfunk mit Betsy Horne in der Titelpartie.

Betsy Hornes Leidenschaft gilt auch dem Aufbauen und Unterrichten junger Nachwuchstalente. Besonders wichtig sind ihr eine gesunde, natürliche Stimmproduktion, Freude am Singen und eine authentische Ausdrucksweise.

Foto von Rouwen Huther

Rouwen Huther


    Rouwen Huther absolvierte sein Diplom in Gesangspädagogik an der Wiesbadener Musikakademie bei Prof. Richard Staab. Seine künstlerische Ausbildung vervollkommnete er bei Prof. Donald Litaker am Institut für Musiktheater der Hochschule für Musik Karlsruhe sowie bei Cornelius L. Reid in New York. Prägende Impulse erhielt er zudem in Meisterkursen bei Hilde Zadek, Julia Varady und Dietrich Fischer-Dieskau.

    Schon früh offenbarte sich in Rouwen Huther eine doppelte künstlerische Berufung: die Leidenschaft für die Vermittlung der Stimme und die Faszination für die Bühne. So vereint er seit Beginn seines Studiums das Wirken als inspirierender Gesangspädagoge mit einer lebendigen Karriere als Solist. Seit 2025 gibt er die langjährige Erfahrung auf internationalen Bühnen und seine vokalpädagogische Expertise als Dozent für das Hauptfach Gesang an der Wiesbadener Musikakademie weiter.

    Der Tenor gastierte an zahlreichen renommierten Bühnen im In- und Ausland. Seine Engagements führten ihn unter anderem an das Nationaltheater Mannheim, die Oper Leipzig, das Staatstheater Wiesbaden, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, das Teatro San Carlo in Neapel, das Teatro Comunale Bolzano, das Teatro di Luciano Pavarotti in Modena, zu den Wiener Festwochen, den AUDI Sommerkonzerten, den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden sowie zum VerbierFestival.

    Auch als Konzertsänger ist Rouwen Huther ein gefragter Interpret. Sein breitgefächertes Repertoire reicht von Beethovens 9. Sinfonie über Berlioz’ La damnation de Faust, Bruchs Das Lied von der Glocke, Mahlers Das Lied von der Erde und Orffs Carmina Burana bis hin zu Puccinis Messa di Gloria und Verdis Requiem.

    Er musizierte unter der Leitung renommierter Dirigenten wie Stefan Asbury, Charles Dutoit, Gabriele Ferro, Christopher Franklin, Patrick Lange, Julien Salemkour und Ulf Schirmer. Dabei arbeitete er mit namhaften Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Haydn-Orchester Bozen, dem Hessischen Staatsorchester, dem Münchner Rundfunkorchester, der Philharmonie Baden-Baden, der Staatskapelle Berlin sowie dem SWR Sinfonieorchester zusammen.

    2015 erschien die Aufnahme der Feuersnot von Richard Strauss mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer, auf der er die Partie des „Schweiker von Gundelfingen“ interpretiert.

    Die künstlerische Entwicklung von Gesangsstudent:innen gezielt zu unterstützen und zu begleiten ist Rouwen Huther eine Herzensangelegenheit. In dieser entscheidenden Ausbildungsphase ist es ihm besonders wichtig, sowohl technische Sicherheit als auch persönliche Ausdruckskraft zu fördern. Dabei liegt ihm die Freude am Singen und am gemeinsamen Unterricht ganz besonders am Herzen, denn nur durch Begeisterung und positive Erfahrungen kann sich wahre Musikalität entfalten. Es motiviert ihn, individuelle Potenziale zu erkennen und durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zur Entfaltung einer authentischen, professionellen Gesangspersönlichkeit beizutragen.