Ingo Dannhorn

Ingo Dannhorn

1974 geboren wurde Ingo Dannhorn bereits mit 9 Jahren in die Hochbegabtenklasse von Prof. Anton Czjzek, einem langjährigen Schüler des legendären Pädagogen Bruno Seidlhofer, am Salzburger "Mozarteum" aufgenommen. Internationale Wettbewerbserfolge, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen für den ORF, das Holländische Fernsehen sowie Konzerte in Europa waren erste Höhepunkte in seiner jungen Karriere.

Im Alter von 14 Jahren wurde Ingo Dannhorn als Jungstudent an der Hochschule für Musik in München in die Klasse von Prof. Margarita Höhenrieder aufgenommen. Es folgten weitere internationale Erfolge bei großen Wettbewerben in Wien, Senigallia, Sydney, München und Ettlingen. Die Städte München, Traunstein, Münster und die Yamaha Music Foundation of Europe ehrten ihn für sein künstlerisches Wirken, das Klaus Geitel in einem Bericht der internationalen Tageszeitung "Die Welt" als "sensibelst auf den Klang, den inneren Gehalt lauschend" beschrieb.

Bereits mit 23 Jahren schloss Ingo Dannhorn sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in München einstimmig "mit Auszeichnung" ab und wurde als einer der jüngsten Mitglieder des Kollegiums mit einem Lehrauftrag betraut, den er bis heute inne hat. Zeitgleich studierte er in der Meisterklasse bei Prof. Gerhard Oppitz in München, bei Prof. Noel Flores an der Hochschule für Musik in Wien und bei Prof. Gitti Pirner an der Hochschule für Musik in Winterthur. Vertiefende Anregungen holte er sich durch zahlreiche Meisterkursen u.a. bei Bruno Leonardo Gelber, Tatjana Nikolajewa, Dieter Zechlin, Jacob Lateiner, Elza Kolodin, Karl-Heinz Kämmerling, Aquiles Delle-Vigne und Rudolf Kehrer.

Als Preisträger des international renommierten Beethoven-Wettbewerbs in Wien bestätigte Ingo Dannhorn seinen hervorragenden Rang innerhalb der jungen Pianisten-Generation. Auftritte in wichtigen Sälen wie dem Münchner Herkulessaal, dem Großen Saal des Musikvereins Wien, der Bayerische Akademie der schönen Künste, dem Seoul Opera House, der Eremitage St. Petersburg, der Philharmonie München, in Musikzentren wie Brüssel, Venedig, Santiago de Chile, Hamamatsu, Sydney, Wien, Zürich und Salzburg machten ihn einem breiten Publikum bekannt.

Im Jahre 2001 schloss Ingo Dannhorn sein Studium mit Beethovens Monumentalwerk, der "Hammerklaviersonate" und einstimmiger Auszeichnung mit dem Meisterklassendiplom ab.

Von 2002 bis 2006 lehrte er als Dozent für Klavier und Klavierkammermusik an den Hochschulen in Bremen und Augsburg.

Ein ungemein weit gefächertes Interessensgebiet erschloss ihm schon in jungen Jahren ein umfangreiches Solorepertoire das durch zahlreiche Auftritte als Kammermusiker und Liedpianist ergänzt wird. Weit über 500 Liederabende und ebenso viele Kammermusikkonzerte mit fast allen Liedzyklen und Klaviertrios finden sich in seiner Vita.

Produktionen, Konzertmitschnitte und Einspielungen für den Bayerischen, Österreichischen, Ungarischen, Dänischen, Italienischen, Englischen (BBC London) und Australischen Rundfunk, für die deutsche harmonia mundi, soundscapes, ABC Classic FM, academica, Fernsehaufnahmen für das ZDF, den ORF - einem Mitschnitt seines Debuts im Großen Saal des Musikvereins in Wien - als Solist sowie auch als Kammermusikpartner u. a. von Francisco Araiza, Jose Cura und Maxim Vengerov dokumentieren das breite Spektrum seiner Aktivitäten zwischen Johann Sebastian Bach und Luciano Berio.

Seit 2007 ist Ingo Dannhorn Dozent an der Wiesbadener Musikakademie für Klavier und Korrepetition.